🌿 Löwenzahn - die Pusteblume als Wundermittel

🌿 Löwenzahn - die Pusteblume als Wundermittel

Viele von uns kennen den Löwenzahn seit der Kindheit. Als Pusteblume war die Pflanze sehr beliebt. Doch in dem Wildkraut steckt einiges mehr. Beinahe alles am Löwenzahn, wie BlĂŒten, BlĂ€tter, Knospen und Wurzeln sind verzerrbar und eignen sich hervorragend in der KĂŒche. Andere Bezeichnungen fĂŒr den Löwenzahn sind Butterblume oder Kuhblume.


Heilkraft im Löwenzahn

Der Löwenzahn besitzt gesunde Bitterstoffe und ist reich an essentiellen Vitaminen und NĂ€hrstoffen. Auf die leicht harntreibende und abfĂŒhrende Wirkung fĂŒhrt der hohe Gehalt an Kalium zurĂŒck. Zudem ist die Pflanze sehr reich an Beta-Carotin, Vitamin E und Vitamin C.

Vitamine A,und B sind ebenso im Löwenzahn enthalten.  Auch Kalzium lĂ€sst sich in der Heilpflanze finden. Die BlĂ€tter enthalten Karotinoide und die Wurzel heilende Pflanzenstoffe. Vor allem ist der Löwenzahn beliebt wegen seiner entgiftenden und harntreibenden Wirkung, die vor allem fĂŒr Blase, Leber und Galle gĂŒnstig ist.


Eigenschaften:

appetitanregend
stoffwechselanregend
entwÀssernd
krampflösend
Förderung des Gallenflusses (choleretisch)
magensaftanregend
entzĂŒndungshemmend
harntreibend

Herkunft und Vorkommen des Löwenzahns

Der Löwenzahn ist weltweit verbreitet. Der Ursprung war auf der Nordhalbinsel. Es wird vermutet, dass die auf heute nÀhrstoffreichen Wiesen anzutreffende Pflanze aus Zentralasien stammt. Sehr hÀufig ist der Löwenzahn auf oder am Rand von landwirtschaftlichen FlÀchen, auf BrachflÀchen, Nutztierweiden oder in Parkanlagen anzutreffen. Die Butterblume kommt sowohl im Flachland als auch im Hochgebirge vor.

Der Löwenzahn ist mehrjĂ€hrig und ausdauernd. Je nach Standort und NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit kann die Pflanze zwischen 15 bis 45 cm Wuchshöhe erreichen.

Löwenzahn in der KĂŒche 

Löwenzahn hat vor allem in der KĂŒche eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Bekannt ist

Löwenzahntee aus Wurzeln

  1. Die Wurzeln abends in Wasser ansetzen.
  2. Den darauffolgenden Tag alles kurz aufkochen.
  3. 10 Minuten zugedeckt kurz ziehen lassen und danach absieben.


Rezept: Löwenzahnhonig

Zutaten:
300 g Löwenzahn - BlĂŒtenköpfe, an einem trockenen Tag gepflĂŒckt
2 kg Zucker
2 Zitrone(n), (oder 1 Pck. ZitronensĂ€ure - fĂŒrs Einkochen)
1 Liter Wasser

Zubereitung:
Die nur die BlĂŒten an einem trockenen Tag pflĂŒcken. Dabei den BlĂŒtenkelch (alles GrĂŒne) weg geben.
Tipp: Beim PflĂŒcken eignen sich hervorragend Handschuhe, damit sich die HandflĂ€chen durch das krĂ€ftige Gelb nicht fĂ€rben. 

Die in Scheiben geschnittenen Zitronen und BlĂŒtenblĂ€tter in 1 Liter Wasser 30 Minuten lang kochen. Danach den Sud durch ein Stofftuch pressen. 
Diese FlĂŒssigkeit mit dem Zucker wiederum 1 Stunde lang langsam köcheln lassen. 

Weiterverarbeitung zu Hustenhonig

1 Glas Löwenzahnhonig wird mit 
2 Nelken, 2 Handvoll LöwenzahnblĂŒten, 1 Zimtstange gut vermengt und 2 Wochen in die Sonne gestellt. 

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Der Löwenzahn als Heilkraut

Auch als Heilmittel fĂŒr eine Vielzahl an Beschwerden können die Bestandteile des Löwenzahns nĂŒtzlich sein. Bereits in der Antike griff man auf das Heilkraut zurĂŒck. Zu dieser Zeit wurde die Pflanze zum Beispiel bei schmerzhaften BrĂŒsten, GemĂ€chten, Beinen und bei verschwommenen Sehen Ă€ußerlich verwendet.

Auch heute wird der Löwenzahn in der Naturheilkunde verwendet. Bei folgenden Beschwerden und Krankheiten macht sich die Naturheilkunde die Wirkung der Pflanze zu Nutze:

  • Gallen- und Leberbeschwerden
  • Allgemeine Verdauungsbeschwerden
  • Wasseransammlung
  • Pickel und Ekzeme
  • Appetitlosigkeit
  • VöllegefĂŒhl
  • BlĂ€hungen
  • Blasen- und Nierenbeschwerden
  • leichte Nierenbeschwerden
  • Stoffwechselbeschwerden
  • Rheuma

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